Aarhuser Dom

Die historische Route

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Wir beginnen bei den Straßen Nørreport und Mejlgade. Hier befand sich das nördliche Tor zur Stadt - bis zum Jahre 1850, als der Zoll, den man für die Einfuhr seiner Waren in die Stadt zu entrichten hatte, abgeschafft wurde. In der Mejlgade ging es vorbei an den großen Kaufmannshöfen, in denen stets ein reges Handelstreiben herrschte. Hier begannen auch industrielle Kleinbetriebe ihre Arbeit, bevor die Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts ernsthaft einsetzte.

Von der Mejlgade gelangt man ins Zentrum, wo sich auch der Aarhuser Dom befindet. Der Grundstein für dieses imposante Bauwerk wurde im Jahre 1201 gelegt. Die Kirche wurde in ihrer jetzigen Gestalt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts fertig gestellt. Das Rathaus der Stadt lag auf dem Platz "Store Torv" vor dem Dom. 1857 wurde es abgerissen und an der Nordseite des Doms ein neues gebaut. In diesem Gebäude befindet sich heute das Frauenmuseum sowie das Museum der deutschen Besatzung. Von 1941 bis 1983 diente es als Polizeirevier.

Geht man über die Plätze "Store Torv" und "Lille Torv", wo viele Jahre der Galgen stand, weiter die Vestergade entlang, kommt man zur Frauenkirche, einem weiteren imposanten Kirchenbau sowie einem alten Kloster. Von hier aus geht man weiter die Vestergade entlang zur Grønnegade und Møllestien, einer idyllischen alten Gasse mit gut erhaltenen alten Häusern.

Geht man vom Dom über die Brücke "Clemens Bro" die Søndergade hinauf, kann man die neuere Entwicklung der Stadt verfolgen. Aarhus expandierte und entwickelte sich enorm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Viele der imposanten Stadthäuser in der Søndergade wurden in jenen Jahren gebaut. Heute ist die gesamte Straße bis zum Bahnhof Fußgängerzone. Der heutige Bahnhof und die Gebäude auf dem Bahnhofsplatz stammen aus den 20er und 30er Jahren, ebenso wie die Häuser in der Park Allé. In der Park Allé liegt auch das Aarhuser Rathaus, das im Jahre 1941 eingeweiht wurde. Vom Rathausplatz geht es weiter zur Frederiks Allé, von wo aus man einen Blick auf die neueren großen Bauwerke der Stadt werfen kann - die Konzerthalle (Musikhuset), das Scandinavian Congress Center und das Kunstmuseum ARoS.

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